Das Altstadtwohnen ist zentrale Chance für die Innenverdichtung. Es steht in direktem Synergieeffekt mit den Zielen des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG 2). Durch das per 1. Januar und 1. Juli 2026 gestaffelt in Kraft getretene RPG 2 soll das Bauen ausserhalb der Bauzonen drastisch eingeschränkt und stabilisiert werden. Kantons- und Gemeindeverantwortliche sind dazu angehalten, das bestehende Siedlungspotenzial im Inneren maximal auszuschöpfen. Historische Altstädte bieten hierfür ein ideales, oft unternutztes Fundament, um Wohnraum ohne zusätzlichen Kulturlandverschleiss zu schaffen. Altstädte sind seit Jahrhunderten dicht bebaut. Sie zeigen, dass Dichte nicht ausschliesslich mit „Hochhausbauten“ gleichgesetzt werden muss, sondern durch kompakte, gemischte Strukturen entsteht.
Durch das RPG 2 wird das Altstadtwohnen buchstäblich ins Zentrum gerückt. Als sinnvolle Art des Wohnens. Indem bestehende Bausubstanz flexibel revitalisiert wird, leistet die Innenentwicklung im historischen Kern einen effektiven Beitrag gegen die Zersiedelung der Landschaft.
Wers genauer wissen will:
Espace Suisse / Verband für Raumplanung