Nachdem wir die Schweiz mit ausreichend Strukturen für innovationsferne Wohnkonformisten ausgestattet haben, wären jetzt die Idealisten an der Reihe. Schreibt der Ingenieur Paul Dominik Hasler in seinem Büchlein „Von Städten und Menschen“. Und: Gäbe es die Altstadt nicht, müsste man sie erfinden, neu erfinden – und bauen. Auch der Architekturprofessor Vittorio Magnago Lampugnani ist überzeugt: Dichte Städte sind nicht nur wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Sie erhöhen auch die Lebensqualität. Könnte sich Verdichtung, moderner Siedlungsbau an unseren Altstädten orientieren? Klar, sage ich: Nur dass diese schon gebaut sind: Wer verdichtet, aber nicht in einer Excel-Tabelle wohnen möchte, wohnt in der Altstadt. Selten wird so dicht und atmosphärisch gearbeitet und gewohnt wie in dieser. Alles ist da!
Zum Vertiefen:
Paul Dominik Hasler: „Von Städten und Menschen“
Vittoria Magnano Lumpugnani: „Wir müssen zusammenrücken. Ein Plädoyer für verdichtete Städte“